Camping und Outdoor

Paddeln, Radfahren, Wandern, Campen und alles andere was ich so mache

Weißstorch Versammlung

Am letzten Samstag im Juli habe ich eine Radtour unternommen. Die Tour führte auch an der Rheinaue in Walsum vorbei. Ich kann die Tour immer empfehlen, es gibt einige spannende Gegensätze zwischen der nahen Schwerindustrie und den Rheinauen.

Was mich aber diesmal wirklich überrascht hat, war die Anzahl der Störche, die in den Rheinauen zu sehen waren. Normalerweise lese ich von ‚dem‘ Storchenpaar das jetzt in diesem Ort brütet.

Ströche in Walsumer Rheinaue

Aber diesmal habe ich auf der Wiese mind. 30 (!) Störche gezählt. Die Wiese war recht frisch gemäht, und in der Nähe hat der Bauer auch noch die Nachbarwiese gemäht. Insgesamt müssen es noch mehr Störche gewesen sein, da noch einige angeflogen kamen.

Tatsächlich habe ich noch nie soviele Störche an einem Ort versammelt gesehen. Für die Versammlung zum Wegzug in den Süden ist Ende Juli aber wohl zu früh. Es war ein Anblick, der mich sehr beeindruckt hat. Ich hatte aber keine Kamera dabei, deshalb nur ein Foto vom Smartphone.

Paddelunglück mit tödlichem Ausgang

In den Niederlanden ist gestern (Do, 21.07.2022) eine deutsche Familie bei einer Kanutour über das Veluwemeer verunglückt. Aktuell werden der Vater und eine der beiden Töchter noch vermisst, die Mutter ist verstorben. Es ist leider anzunehmen, das weder der Vater noch die zweite Tochter überlebt haben (Edit: Inzwischen gibt es die traurige Gewissheit, das beide verstorben sind). Eine echte Tragödie.

Da ich selbst gerne paddle, ist mir das Veluwemeer durchaus ein Begriff, bei unserem letzten Urlaub im April in den Niederlanden (genauer in Holland bei Amsterdam) haben wir zwar auf Boote verzichtet, vor allem aber weil starker Sturm mit Orkanböen angesagt war. Die Vorhersage ist auch eingetreten. Also kein Paddelwetter.

Veluwemeer ist eigentlich Empfehlung für Paddler

Man findet viele Empfehlungen für eine Paddeltour auf dem Veluwemeer etwa auf der Europarcs Seite (ein wahres Paradies für Wassersportler), oder in der Liste der besten Kanutouren in Gelderland, wo es zwar als Long Hard Paddel beschrieben, der Schwierigkeitsgrad aber mit Leicht angegeben. Auch auf der Seite Das andere Holland wird das Veluwemeer aufgeführt unter dem Untertitel ‚Wassersportparadies‘. Es wird aber nicht explizit vom Paddeln gesprochen.

Veluwemeer – Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:De_Krooneend.jpg)

Was verursachte den tödlichen Verlauf?

Nach den aktuellen Meldungen ist es unklar, was genau passiert ist. Ich habe zwar keine weiteren Informationen, kann aber ein paar Punkte ausschließen. Zum Unglückszeitpunkt gab es kein Unwetter. Es gab also weder starken Wind, noch Gewitter. Eigentlich gute Bedingungen zum Paddeln. Trotzdem muss man so nah an der Nordsee mit spürbarem Wind rechnen und ein Kanu/Kanadier ist recht empfindlich für Seitenwind. Auf dem Veluwemeer fahren auch schnellere Boote die auch Wellengang verursachen. Ob es der Wind war, ein vielleicht zu dicht vorbeifahrendes schnelleres Boot, eine Kombination aus beidem oder auch etwas anderes, das Kanu der Familie ist jedenfalls gekentert.

Aus der niederländische Presse geht hervor, dass das Veluwemeer nur in der Fahrrinne so tief ist, dass man nicht stehen kann (kann ich aber nicht prüfen), und auch das die Strömung sehr gering ist. Nur mit der geringen Strömung sind Rundtouren möglich. Die Wassertemperatur sollte jetzt bei 19-21 Grad liegen. Die Breite ist auch weniger als 3 km, zum Ufer können es also nicht mehr als 1,5 km gewesen sein. Für ungeübte Schwimmer kann das aber bereits zu weit sein. Das Eltern nach einer Kenterung sich zuerst um ihre Kinder kümmern und nicht den direkten Weg zum Ufer schwimmen ist auch sehr wahrscheinlich.

Ebenfalls der niederländischen Presse zu entnehmen ist dass die Familie keine Schwimmwesten (oder Schwimmhilfen) getragen hat. Ich vermute auch mal keine Wasserkleidung. Das kann bei Erschöpfung dazu führen, das man sich nicht mehr über Wasser halten kann, die Abkühlung vom Wasser trägt auch zu einer schnelleren Erschöpfung bei.

Meine Gedanken

Es bleibt zwar unklar, was das Unglück, bzw. die Kenterung ausgelöst hat, aber mit Schwimmwesten und Kleidung passend zum Wasser und den Wassertemperaturen wäre vermutlich ein tödlicher Ausgang zu vermeiden gewesen. Nicht umsonst gibt der DKV (und andere Paddelverbände) als Regeln aus

  • Kleidung passend zum Wasser und nicht zum Wetter anziehen (also ganz sicher keine Baumwolle wie Jeans)
  • Niemals ohne Schwimmweste/Schwimmhilfe paddeln (also auch nicht im Sommer!)
  • Am besten nicht in einem einzigen Boot unterwegs sein

Ich habe auch schon mehr als einmal erlebt, dass Verleiher ihren Kunden/Gästen nahelegen, dass Schwimmwesten mind. für Erwachsene nicht erforderlich sind, manchmal auch dass Schwimmwesten für die geplante Tour sowieso nicht sinnvoll sind, weil noch nie etwas passiert ist.

Tragt trotzdem eine Schwimmweste, auch wenn keine Probleme erwartet werden! Wir schnallen uns im Auto auch an und haben einen Airbag, ohne dass jemand erwartet einen Unfall zu haben.

Links zu Nachrichtenmeldungen

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_92366876/niederlande-kanufahrt-einer-deutschen-familie-endet-tragisch.html

https://www.nu.nl/binnenland/6213646/zoektocht-naar-vermiste-duitse-vader-en-dochter-in-veluwemeer-wordt-hervat.html

https://www.ad.nl/binnenland/moeder-duits-gezin-verdronken-op-veluwemeer-zoektocht-naar-vader-en-dochter-5-gaat-verder~ad802ee9/?referrer=https%3A%2F%2Fmyprivacy.dpgmedia.nl%2Fconsent%3FsiteKey%3DV9f6VUvlHxq9wKIN%26callbackUrl%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.ad.nl%252Fprivacy-gate%252Faccept-tcf2%253FredirectUri%253D%25252Fbinnenland%25252Fmoeder-duits-gezin-verdronken-op-veluwemeer-zoektocht-naar-vader-en-dochter-5-gaat-verder%7Ead802ee9%25252F

Eine kurze Geschichte vom Radschnellweg 1

Wie im vorherigen Beitrag angekündigt, kommt hier ein konkretes Beispiel zur Fahrradfreundlichkeit hier in Moers und Duisburg, der Radschnellweg 1. Klingt bestechend und man kann auch viele wohlwollende Pressemitteilungen dazu lesen.

Eine Art „A 40 für Fahrradfahrer“ könnte der erste Radschnellweg der Republik sein: der RS1 mitten durch die Metropole Ruhr. Ein Schnellweg für Pendler, Touristen und alle, die sich mit dem Fahrrad schnell auf der Achse zwischen Hamm und Duisburg bewegen möchten.

https://www.radschnellwege.nrw/rs1-radschnellweg-ruhr

So beschreibt die Seite https://www.radschnellwege.nrw/rs1-radschnellweg-ruhr die Idee des Radschnellwegs. Doch wie kommt es, dass ich, obwohl ich öfter mit dem Fahrrad unterwegs bin, noch nie von dem Radschnellweg 1 gehört habe, geschweige denn ihn gesehen oder sogar genutzt habe?

Da hilft ein Blick auf die Wikipedia-Seite klärt dazu auf: Der Radschnellweg Ruhr, kurz RS1, ist ein rund 115 Kilometer langer Radschnellweg von Moers nach Hamm, der sich überwiegend in Planung befindet. In Mülheim ist der längste Abschnit fertiggestellt. Das Tempo beim Baufortschritt war auch Thema des lesenswerten DW Artikels RS1: Radschnellweg im Schneckentempo, der ursprünglich geplante Fertigstellungstermin war 2020.

Aber vielleicht noch ein paar Punkte aus Duisburg und Moers: Hier berichtet Straßen NRW am 24.06.2022 dass eine Planungsvereinbarung mit der Stadt Moers beschlossen wurde. Mit anderen Worten jetzt startet die Planung, mehr als 1 Jahr nach der ursprünglich geplanten Fertigstellung. RP Online schreibt dann auch Radschnellweg soll ab 2025 entstehen. Immerhin scheint jetzt geplant zu sein, dass der RS1 über die Rheinbrücke Neuenkamp, die gerade neugebaut wird um die existierende A40 Brücke zu ersetzen, geführt wird. Die Webseite des RS1 gibt die Streckenführung noch übber die Eisenbahnbrücke zwischen Hochfeld und Rheinhausen an, wie auf diesem Screenshot zu sehen ist:

Zwischendurch hat auch die WAZ berichtet und es kam zu Aussagen wie

  • Duisburg: Radweg an der Hochfelder Eisenbahnbrücke nicht zu realisieren
  • Verantwortung für die weitere Planung ist noch ungeklärt
  • Baubeginn möglicherweise 2022

Jetzt gibt es sicherlich für alle Verzögerungen bei Planung und Bau des RS1 gute Gründe. Trotzdem fällt es mir schwer zu glauben, dass Probleme und Verzögerungen nicht vermeidbar gewesen sein sollen, wenn das Projekt tatsächlich die Priorität von allen Beteiligten gehabt hätte. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass die Lokalpolitik dass Farradfahren zwar schon nett findet und sich auch gerne mit solchen Planungen schmückt, gleichzeitig die Projekte aber nicht mit Nachdruck verfolgt und umgesetzt werden.

Ein paar interessante Artikel zu dem Thema:

Fahrradfreundliche Stadt Moers

Man kann nicht umhin, an vielen Ortschildern von Moers auch das Hinweisschild ‚Fahrradfreundliche Kommune NRW‘ zu sehen. Da mir immer wieder verbesserungswürdige Punkte auffallen (ich werde ein paar demnächst hier konkret beschreiben), habe ich versucht herauszufinden, was das eigentlich bedeutet. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann nur, dass Moers Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für fußgänger- und fahrradfreundliche Städte (AGFS) ist (https://www.moers.de/de/wirtschaft/radfahren-in-moers/). Auch auf der Seite der AGFS ist Moers als Mitglied aufgeführt (https://www.agfs-nrw.de/agfs-partner/unsere-mitglieder). Auch Duisburg ist dort Mitglied, auch wenn ich bisher keine entsprechenden Hinweise an den Ortsschildern von Duisburg entdeckt habe.

Aber auf der Seite der AGFS finden sich in einer Aufzählung ganz oben auf der Liste als Vorteile:

  • Auszeichnung als fußgänger- und fahrradfreundliche Kommune
  • Exklusiver Zugang zu Fördermitteln des Landes NRW

Neben der Auszeichnung also auch Fördergelder. Wenn das aber ohne weitere Vorraussetzung möglich ist, wäre doch sicherlich jede einzelne Kommune und jeder einzelne Kreis hier Mitglied? Und hier habe ich dann die Hinweise zur Mitgliedschaft gefunden (https://www.agfs-nrw.de/fileadmin/agfs-partner/Mitglied-werden/2022-01-Hinweise_zur_Aufnahme_in_die_AGFS.pdf). Die konkretesten Hinweise sind dann:

  • ein nahmobilitätsfreundliches Gesamtkonzept vorlegen,
  • innovative, effektive und unkonventionelle Wege zur Lösung von Verkehrsproblemen bevorzugen sowie
  • kommunalpolitisch deutliche Prioritäten für Nahmobilität setzen.

Immerhin ist Nahmobilität definiert: Unter Nahmobilität versteht
die AGFS alle Arten des nicht motorisierten Verkehrs
. Konkretere Informationen habe ich nicht finden können, immerhin müssen die Mitglieder Ausgaben für die Nahmobilität gezielt ausweisen. Alles in allem scheinen die Kriterien für die Aufnahme eher weich zu sein, da ja Fahrradfreundlichkeit gefördert werden soll wäre ein allzu hohe Hürde auch nicht sinnvoll. Trotzdem würde mich interessieren ob es ein Zielbild gibt, und ob da Wegweise, ausreichend breite Radwege, und auch Ampelschaltungen mit Berücksichtigung des Fahradverkehrs dazu gehören.

Für eine Inspiration kann ich nur immer wieder einen Blick in die Niederlande empfehlen. In vielen Punkten hat sich in den letzten Jahren ja auch einiges verbessert, bei Strassenerneuerungen wird auch immer ein Radweg mitgebaut. Da die Erneuerung aber gerne nur eine Kreuzung betrifft, kommt es immer wieder vor, dass Radwege plötzlich enden. Und Radwege werden eben immer nur ‚mit‘-gedacht. Die Führung der Radwege und wie man als Radfahrer dann oftmals links abbiegen soll ist vielerorts frustierend. In den meisten Fällen reicht der Platz kaum für zwei Fahrräder gleichzeitig an der Ampel.

Da auch Rheinberg, Duisburg, Krefeld, Mülheim etc Mitglieder der AGFS sind, werde ich auch alles was mir dort auffällt einfach hier mit aufführen.

Internet beim Campen

Ob man vor Ort ein Restaurant sucht, einen Supermarkt, evtl. ja auch einen Campingausrüster, oder Informationen zum aktuellen Wetter benötigt oder die nächste Tour plant oder einfach weiterhin mit Freunden und Bekannten im Austausch in den sozialen Netzen bleiben will, es gibt viele Gründe warum man auch beim Campen nicht auf das Internet verzichten will.

Viele Campingplätze bieten dann auch WLAN für die Campinggäste an. Dieser Zugang hat meistens Schwächen, entweder ist die Signalstärke nur in der Nähe der Rezeption gut (und damit auch der Durchsatz), oder die Internetbandbreite des Platzes ist eher gering und reicht nicht für die Anzahl der Nutzer. Auch der verwendete Router kommt nicht immer mit der Anzahl der WLAN Geräte klar. Im Wohnwagen selber ist der Empfang dann nochmal gedämpft, mit geschlossenen Rollos ist dann meist nichts mehr zu empfangen.

Aktuell bin ich auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung. Meine Wunschlösung wäre eine bei der intern immer das gleiche WLAN für alle meine Clients genutzt werden kann (evtl. auch LAN via Kabel), und die Internetverbindung (der ‚Uplink‘) dann automatisch zwischen Mobilfunk und externem WLAN umgeschaltet (geroutet) wird. Das aufgrund der Dämpfung des Wohnwagens Aussenantennen sinnvoll sind, ist dabei schon fast ein Fixum.

Bei der Suche nach angebotenen Geräten ist es mir nicht gelungen, Router zu finden die ein festes WLAN ausstrahlen, sich selbst aber als WLAN client in einem anderen WLAN anmelden. Es ist möglich, das es dabei technische Hürden gibt (etwa wenn der Router nur ein WLAN Sender/Empfänger Modul hat, und damit natürlich immer für beide WLANs den gleichen Kanal nutzen müsste), auf jeden Fall scheint es im WLAN Bereich nur Repeater zu geben (also gleiches WLAN ausgestrahlt wie selbst angemeldet). Aber auch bei den Mobilfunkroutern und den Antennen gibt es viele Punkte zu beachten.

Zu den Antennen:
Es gibt Rundstrahlantennen die in allen Richtungen gleich gut senden/empfangen und Richtfunkantennen, bei denen in eine Richtung das Senden/Empfangen sehr viel besser ist als in den anderen Richtungen. Eine Richtantenne muss entsprechend immer ausgerichtet werden, entweder auf den WLAN Router des Campingplatzes oder auf den nächsten Mobilfunkmast. Das möchte ich mir gerne ersparen und werde deshalb nur Rundstrahlantennen in Betracht ziehen.

Dann ist nur noch der Antennengewinn auch Antennenverstärkung wichtig. Der wird in dBi angegeben, dabei bedeuten jeweils 3 dBi eine ‚Verdoppelung‘ des Gewinns. Es ist aber recht schwierig herauszufinden, wie hoch der Antennengewinn der mitglieferten/eingebauten Antennen der Router ist. Typische externe Antennen haben 3dBi Gewinn, die besseren um die 10dBi. Der Preis steigt wenig überraschend mit dem Antennengewinn an.

Zu den Routern:
Hier muss man wirklich aufpassen, gerne werden die Router und auch die Pakete fürs Camping mit eher vagen Aussagen beworben. ’schnelles Internet‘, ‚gewohnte WLAN Qualität‘, ‚empfangsstark‘ etc. Ist aber ziemlich nichtssagend. Was meist noch ersichtlich ist, ist ob 3G, 4G oder auch schon 5G unterstützt wird. Ein Router der nur 3G und nicht mind. 4G unterstützt, ist ein antikes Stück. Ich bin mir nicht sicher ob es noch 3G Netze gibt, mit Sicherheit nicht mehr überall, entsprechend sollte man auf keinen Fall so ein Modell kaufen. Aber auch bei 4G (oder LTE) gibt es große Unterschiede in der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit. Das wird CAT angegeben, Meine Empfehlung ist CAT6 oder höher. 5G Router sind aktuell noch recht hochpreisig, es macht hier vielleicht Sinn später umzurüsten und jetzt nur 4G zu nutzen.

Wer wirklich das Maximum an Durchsatz herauskitzeln will, sollte auch darauf achten, wieviele externe Antennen angeschlossen werden können.

Einen Erfahrungsbericht habe ich hier gefunden: https://www.crosli.de/internet-fuer-unterwegs-lte-wlan-wohnmobil-auto/ , dort wird empfohlen komplett auf das Campingplatz WLAN zu verzichten, sowie einen Huawei Router (der CAT19 kann) zu nutzen.

Zu den Lösungen die ich mir näher ansehen werde, gehört sicherlich auch eine Kombination von Huawei Router und Aussenantennen wie im Erfahrungsbericht oben empfohlen. Aber auch andere vergleichbare Router werde ich in Betacht ziehen. Ausserdem bin ich auf diese Seite gestossen, auf der spezielle Router und Antennenkombis fürs Camping angeboten werden (hier ist speziell interessant, dass scheinbar alle wichtigen Angaben gemacht werden): https://www.connexx-inet.de/?cat=c2_CONNEXX-inet-CampingTV-connexx-inet-camping-tv.html. In Campingzeitschriften angepriesen und bei vielen grossen Campingshops im Sortiment: https://www.megasat.tv/camper-connected/, leider nur mit eher unklaren Angaben zu wichtigen Punkten (ich habe einmal das Kontaktformular genutzt um die Fragen loszuwerden).
Einen Test, den ich mir ebenfalls angeschaut habe, ist https://www.promobil.de/zubehoer/lte-wlan-router-wohnmobil-test/, aber auch dort finden sich nicht die Details zu Antennen oder Routern. Eine Beurteilung ‚…sollte die Verbindung stabil sein, wenn sie einmal aufgebaut wurde.‘ klingt für mich auch nicht so als ob wirklich getestet wurde.

Also einfach mal die Preise überschlagen


Aus dem Erfahrungsbericht:
Huawei Router B818-263 (4G Cat19) ca. 250,-
ATTB, LTE Antenne, Stationsantenne 4934.02 (1 dBi) ca. 50,-
dazu kommen dann noch Kosten für das Installationmaterial (Kabeldurchführung, Stromanschlüsse, etc).
https://consumer.huawei.com/ie/routers/4g-router-3-prime/specs/
https://produkte-attb.de/4934.05-Stationsantenne-2G-3G-4G-LTE-868-Mhz-LoRa-Bluetooth-WLAN/4934.05

Von Megasat:
Megasat Camper Connected (4G CAT6, dBi?) ca. 400,-
Unklar ob noch Installationmaterial benötigt wird
https://www.megasat.tv/produkt/camper-connected/

Von CONNEXX-inet:
Camping TV HighSpeed V.2 (4G CAT20, 5dBi) ca. 480,-
andere Antennen und WLAN Repeater gegen Aufpreis (WLAN 240,-)
https://www.connexx-inet.de/product_info.php?info=p7_connexx-inet-camping-tv-highspeed—maximales-internet-im-camper-zum-guenstigen-preis.html
Die Ausführung mit 4fach Antenne mit hohem Gewinn und WLAN advanced wäre dann 4G CAT20, 9dBi und kostet fast 900,-.

Maxview Roam (4G CAT4, bis zu 5,9 – 8,8 dBi) ca. 400,-
beschriebene Funktionalität fast wie von mir gewünscht, aber nur 4G CAT4
https://maxview.de/roam/

Maxview Roam X (4G CAT6, bis zu 5,9 – 8,8 dBi) ca. 800,-
beschriebene Funktionalität fast wie von mir gewünscht, Verfügbarkeit unklar
https://maxview.de/roam-x/

TenHaaft Oyster Connect (4G CAT?, dBi? ) ca. 830,-
hoher Preis, unklare 4G Category
https://ten-haaft.com/?product=oyster-connect-beschreibung

Wenn ich mir die Übersicht anschaue, dann ist die Lösung mit Huawei Router plus Antenne die günstigste, auch wenn die Antennen keinen allzu hohen Gewinn haben. Das lässt sich aber sicherlich mit anderen Antennen verbessern. Von der beschriebenen Funktionalität kommt das Maxview Roam (X) meinen Wünschen sehr nahe, dabei hat das Roam X mit den besseren Daten, aber auch einen hohen Preis. Bei den Geräten von Megasat und CONNEX-inet werde ich noch versuchen zu klären ob es bzgl. WLAN/LTE Handling eine ähnliche Funktionalität wie bei Maxview Roam gibt. Im ersten Anlauf ist TenHaaft Oyster Connect raus, denn es hat den höchsten Preis und unklare/fehlende technische Angaben.

In der Topausstattung liegt das CONNEXX-inet am oberen Ende der Preise, bietet aber dann den schnellsten Router, den höchsten Antennengewinn und auch noch die meisten externen Antennen (was die Chance auf hohe Datenraten deutlich verbessert). Auch das eigene WLAN genügt aktuellen Standards und hat einen sehr guten max. Datendurchsatz.

Noch ein Update, nach der Lektüre der Webseiten und der dort gemachten Angaben, kann ich zum einen LTE Kategorie des Megasat nennen (er wird mit max 300Mbit angegeben, das entspricht CAT6), sowie den empfohlenen Verkaufspreis des Maxview Roam X nennen (799,00 Euro). Wo möglich habe ich auch den Link zur Herstellerseite hinzugefügt. Von CONNEXX-inet bzw. Christian Rosner Telecom habe ich auch schnelle und hilfreiche Rückmeldung bekommen, auch der Camping TV HighSpeed V.2 kann (wenn die WLAN Option gewählt wird) ein externes WLAN zur Verbindung ins Internet nutzen. Die Umschaltung zwischen WLAN und LTE muss manuell gemacht werden.


Unwetter direkt über mir

Das es am letzten Donnerstag ein Unwetter gab, kam nicht überraschend, denn in allen Wetterberichten bzw. -vorhersagen war das angekündigt worden. Das aber scheinbar das Zentrum einer Zelle praktisch über meinen Garten entstanden ist oder darüber gezogen ist, war für mich eine neue Erfahrung. Nachdem ich sah, dass einige Wolken recht tief und ziemlich schnell über den Garten zogen, konnte ich dann dieses Bild sehen:

Wolken in Rotation(?)
Wolken vor dem Unwetter

Als das Foto oben entstanden ist, gab es zwar schon heftige Böen, aber es regnete noch nicht. Das änderte sich dann schlagartig, und nicht mal eine halbe Stunde später sah es auf der Strasse dann so aus:

Wasser auf der Strasse

Das auf dem Foto sichtbare Wasserlevel ist bereits deutlich höher als der Kanalanschluss in meinem Keller. Dank Rückschlagventil ist der Keller aber verschont geblieben.

Damit habe ich viel Glück gehabt, denn auch alle Bäume hier sind stehen geblieben, auch wenn ich während der heftigen Böen nicht darauf gewettet hätte. An anderen Orten hier in der Nähe hat das Unwetter grössere Schäden angerichtet:
https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/unwetter-nrw-mehr-als-800-einsaetze-in-duisburg-und-im-kreis-wesel_aid-72226109
https://www.nrz.de/staedte/duisburg/west/so-traf-das-unwetter-den-polizeihundesportverein-in-homberg-id235782195.html
https://www.wz.de/nrw/krefeld/schweres-gewitter-in-krefeld-umgestuerzte-baeume-vollgelaufene-keller_aid-72192345

Der erste Beitrag

Eigentlich als Versuch gestartet, eine WordPress Installation aufzusetzen, habe ich mir dazu auch gleich ein Thema ausgesucht. Ohne es praktisch zu nutzen, ist eine ‚Testinstallation‘ sowieso eher fruchtlos.

Ich werde entsprechend berichten was mir so auffällt bzw. was ich erlebe. Das Ganze ist 100% subjektiv und ausschliesslich meine Meinung. Ob mir etwas gefällt oder nicht, ich werde es ganz einfach schreiben. Wer anderer Meinung ist, darf das jederzeit äußern, ich erhebe mit meiner Meinung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Was ich erwarte ist lediglich dass es um die Sache geht und in einem respektvollen Umgangston erfolgt.

Aber als nächstes werde ich die Seite wohl weiter einrichten, Banner, Icon, evtl. Hintergrundbild(er) sowie das Theming. Das wird aber parallel zu eventuellen weiteren Beiträgen passieren. Auch die Sample Beiträge und Seiten werde ich der Reihe nach löschen oder anpassen.